Wien: Anzeige auf Amtsmissbrauch wg. Tierschutz-Razzia
Eingestellt von Redaktion am 2. Juni 2008 - 9:48.
Hat die Polizei Zeugenaussagen falsch zitiert? Seit mehr als einer Woche reiten die Behörden einen Feldzug gegen den politisch unbequemen Tierschutz in Österreich. Am Mittwoch, 28.5. übermittelte die Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt einen weiteren Teil des Aktes mit den Ermittlungsergebnissen an die Rechtsanwälte der Beschuldigten. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die wesentlichste belastende Aussage der Kronzeuge Dr. P. gemacht haben soll. Dieser "Kronzeuge" will die Aussagen in dieser Form aber nie gemacht haben ...
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Polizei biegt sich Aussagen zurecht!?
Es tun sich immer größere, skandalöse Löcher in der sogenannten Tierschutz-Razzia in Österreich auf. Die 10 verhafteten Tierschützer wurden mit einem Aufwand verhaftet, wie man es sonst nur aus der Terroristenhatz kennt. Nun kommen Details ans Licht, die einen am Rechtsstaat Österreich zweifeln lassen. Da werden Menschen, denen Sachbeschädigung vorgeworfen wird, mit Sondereinsatzkommandos und vorgehaltenen Waffen in Todesangst versetzt. Eine Tierschützerin musste sich bei der Verhaftung in den frühen Morgenstunden angeblich nackt auf den Boden legen und wurde in dieser Situation auch noch von den Beamten fotografiert.
Und nun kommt bei der Öffnung der Akten zu Tage, daß alles auf einer Interpretation einer Aussage beruht, die der angebliche Zeuge so nie gemacht haben will.
Liebes Österreich, da seid ihr aber über das Ziel weit hinaus geschossen. Wie wird das erst, wenn wirkliche Gefahren für euch ins Land kommen... die Fussballfans, aber auch die Hooligans aus halb Europa klopfen in den nächsten Wochen an eure Türe... werden die sofort erschossen?