Überlingen: Tierschutz-Vorstand "veruntreute" Futter
Mit einer Geldauflage von 250 Euro endete das Verfahren gegen die Vorsitzende des Tierschutzvereins Überlingen und ihren Mann. Sie hatten sich gestern vor dem Überlinger Amtsgericht wegen Untreue und Beihilfe zur Untreue zu verantworten. Ihnen war vorgeworfen worden, dem Tierheim gespendetes Futter im Wert von 28 000 Euro auf einen Reiterhof im Landkreis Konstanz verbracht zu haben.
Die Vorwürfe gegen die Vorsitzende des Tierschutzvereins Überlingen und ihren Mann, sie hätten fünf Tonnen Futter aus Spenden an das Tierheim auf einen Reiterhof im Kreis Konstanz verbracht, haben sich als nicht haltbar erwiesen.
Deshalb wurde das Verfahren vor dem Amtsgericht Überlingen am Dienstagnachmittag gegen eine Geldauflage von 250 Euro eingestellt. Unregelmäßigkeiten, vereinsinterne und persönliche Auseinandersetzungen hatten zur Anklage geführt, die durch eine Rechnungsprüferin auf den Weg gebracht worden war. Die Zeugenaussagen differierten und den nicht vorbestraften Angeklagten war nicht nachzuweisen, dass sie sich bereichert und eine derartige Menge weggebracht hatten.
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