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Gelöschter Account

unregistriert

1

Montag, 13. April 2009, 09:04

Unterhaltskosten für einen Hund pro Jahr

Nachdem in einem anderen Thread das Argument aufkam, daß Hartz IV Empfänger ihren Hund aus Kostengründen abgeben, würde ich gerne mal wissen, was Ihr so für Euren Hund an Kosten veranschlagt.

Ich mach mal den Anfang:
Hundesteuer pro Jahr 72 Euro
OP-Versicherung pro Monat 12 Euro
Futterkosten (6 kg Fertigbarf)
barfexpress.de 12, 50 pro Monat + 5 € Porto anteilig = 17,50
Impfungen, Wurmkur, Checkup pro Jahr 100 Euro
---------------------------------------------------------------------------------------------------
41, 80 pro Monat

Dafür müsste ich hier in der Region 4-6 Stunden im Monat putzen gehen.

2

Montag, 13. April 2009, 10:20

Da hab ich kein Problem damit

Hundesteuer für 3 Hunde ca. 85 € (aber geh mal z. B. München oder andere Großstadt, da zahlst leicht und locker das dreifache oder noch mehr)
Rücklage für Krankheiten monatlich 50 €
Haftpflichtversicherung jährlich 75 €
Futterkosten ca. 60 € (ein Allergiker, einer bekommt Leberdiät)
Tierarztkosten regelmäßig monatlich ca. 20 € (chronische Ohrenentzündung, Arthrose und Behandlung)
Jährliche Checkups, Impfungen, Wurmkur ca. 150 €

Ich hab jetzt keine Lust, auszurechnen, wie oft ich da monatlich putzen gehen müsste :rolleyes:.

Zusatzausgabe 2008: 2 x Bänderriss und OP bei unserem Senior: 1600 €
Liebe Grüße von Angelika, Tommy und Julchen, mit Wuschel im Herzen



http://www.dshini.net/de/spage/904c7757-…c3-f21844286d0c

Gelöschter Account

unregistriert

3

Montag, 13. April 2009, 10:22

Ich hab das Ganze noch weitergeführt.
Man kann auf dieser Seite einen Hartz VI Selbstversuch machen, bzw sich errechnen lassen, was man an Geld bekäme: http://www.leben-mit-hartz-iv.de/2153.htm

In meinem Fall hätte ich als Hartz VI Empfänger mein voll finanziertes Ein-Zimmer Appartement und freie 345 Euro zur Verfügung. Veranschlagen wir für den Hund mal 45 Euro im Monat.
Bleiben 300 Euro.
Für biologische Lebensmittel gebe ich im Monat 120 Euro aus (vegetarisch, alkoholfrei, Nichtraucher). Bleiben 180 Euro.
Notwendige Versicherungen: Privathaftpflicht und Hundehalterhaftpflicht = 5 Euro im Monat.
175 Euro übrig.
Stromkosten 20 Euro.
Rücklagen für unverhoffte Anschaffungen/Tierarztkosten 40 Euro = 480 Euro pro Jahr.
Sparbuch für Urlaub usw 50 Euro = 600 Euro pro Jahr.
Bleiben noch 65 Euro.
Internetflatrate wäre mein persönlicher Luxus: 25 Euro pro Monat.
Gestrichen sind Handy, TV
40 Euro übrig für alle anderen Dinge des alltäglichen Bedarfs: Briefmarken, Papier, Bücher(eiausweis), Kosmetika, Hygieneartikel usw.
Einsparpotential bei der Ernährung in etwa 30 Euro.

Das ist knapp, das ist eng, das erfordert Disziplin. Aber es ist weder menschenunwürdig, noch wäre es für mich ein Grund, meinen Hund abzugeben.
Und ja, ich habe über Jahre so gelebt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gelöschter Account« (13. April 2009, 10:39)


4

Montag, 13. April 2009, 10:28

*hust* Hundesteuer für 3 Hunde pro Jahr: 320 € (is kein Scherz...)
Rücklagen für Krankheiten existiert bereits ;)
Haftpflicht (monatlich 6 €, macht jährlich 72 €)
Futterkosten? *schulterzuck* Mal mehr, mal weniger, Tierarztkosten genauso, je nachdem, ob ich mal einen Monat lang Glück habe oder nicht. ;)

Ich sage es ehrlich, manchmal fressen mir die Biester die Haare vom Kopf- bei knapp 400 Euro monatlich Verdienst wird es manchmal (in Monaten wie diesen, wo die Hundesteuer einfach mal auf einmal abgezogen wird oO) schon etwas knapp.
Aber hauptsache die Hunde haben was zu Essen, Frauchen ernährt sich zur Not die letzten zwei Wochen des Monats von Tiefkühlgerichten. ;)

Letztendlich habe ich damit auch nicht mehr Geld zur Verfügung, als ein Hartz IV Empfänger, und zu allem Übel auch noch gleich mehrere Hunde. :rolleyes: Aber am Existenzminimum nagen muss ich trotz der Hunde nicht- für mich ist das Argument also schlichtweg nicht nachvollziehbar.

Klar, mein Fernseher ist schon längst veraltet, neue Kleidung etc. gibt es eben auch nicht so häufig, und zum Diskothekenbesuch komme ich auch recht selten- ja und? *schulterzuck*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sina« (13. April 2009, 10:31)


5

Montag, 13. April 2009, 10:49

Ich weiß aus meinem Beruf, dass in Deutschland viele Rentner unterhalb des Hartz-IV-Niveaus leben. Sicherlich müssten sie das nicht. Aber es ist fast unmöglich sie dazu zu kriegen, die Grundsicherung oder Wohngeld zu beantragen. Bitte beachtet das.
Lesen gefährdet die Dummheit! Der Hund ist der beste Freund des Menschen, der Mensch manchmal sein größter Feind. Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (Martin S. Fischer)
Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr.Ute Blaschke-Berthold)

6

Montag, 13. April 2009, 10:50

Zitat

Original von sina
Frauchen ernährt sich zur Not die letzten zwei Wochen des Monats von Tiefkühlgerichten. ;)



Ich bezweifele, dass das billiger ist, als selbst zu kochen.
LG Barbara
Lesen gefährdet die Dummheit! Der Hund ist der beste Freund des Menschen, der Mensch manchmal sein größter Feind. Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (Martin S. Fischer)
Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr.Ute Blaschke-Berthold)

Gelöschter Account

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7

Montag, 13. April 2009, 10:52

Zitat

Original von krinja
Ich weiß aus meinem Beruf, dass in Deutschland viele Rentner unterhalb des Hartz-IV-Niveaus leben. Sicherlich müssten sie das nicht. Aber es ist fast unmöglich sie dazu zu kriegen, die Grundsicherung oder Wohngeld zu beantragen. Bitte beachtet das.

Wenn ein solcher Rentner dann aus finanziellen Gründen seinen wirklich geliebten Hund im TH abgeben will, sollte es eigentlich die erste Info der TH-Leitung sein, dass es staatliche zuschüsse gibt.
Und ich kann mir NICHT vorstellen, daß jemand, der seinen Hund WIRKLICH liebt, dann diese Hilfen nicht doch in Anspruch nimmt. So stolz könnte ich gar nicht sein...

8

Montag, 13. April 2009, 10:53

Meine jetzt 6-jährige Hündin hat mich aufgrund ihres ungeklärten Humpelns im letzten Jahr mehr als 2000 € gekostet, da habe ich die Spritkosen für die Fahrerei nach Hannover und zu diversen Tierärzten und die Übernachtungskosten in Hannover noch nicht eingerechnet. Nun gut, ich hätte sie humpeln lassen können. Aber was macht man bei Gebärmuttterkrebs oder Magenumdrehung oder einem Herzfehler oder Diabetes?
LG Barbara
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9

Montag, 13. April 2009, 10:57

Zitat

Original von krinja

Zitat

Original von sina
Frauchen ernährt sich zur Not die letzten zwei Wochen des Monats von Tiefkühlgerichten. ;)



Ich bezweifele, dass das billiger ist, als selbst zu kochen.
LG Barbara


Okay, war etwas pauschal gesagt. :D Aber mir reicht zum Überleben eine Pizza (3er Pack für 2 Euro- macht weniger als einen Euro täglich) oder zwei Scheiben Brot (oder zwei Tütensuppen) am Tag, da wird dann halt das letzte Geld zusammengekratzt und irgendsoetwas gekauft.
Ich war noch nie ein "Vielesser", und vielleicht ist diese Art der Ernährung nicht gerade gesund- aber die letzten Wochen des Monats ist auch das zu überleben. ;)
Hauptsache meine Hunde haben ihr "Nierendiätfutter" oder ihr "frei von künstlichen Zusatzsstoffen...". ;)

10

Montag, 13. April 2009, 10:58

Zitat

Original von Maren

Zitat

Original von krinja
Ich weiß aus meinem Beruf, dass in Deutschland viele Rentner unterhalb des Hartz-IV-Niveaus leben. Sicherlich müssten sie das nicht. Aber es ist fast unmöglich sie dazu zu kriegen, die Grundsicherung oder Wohngeld zu beantragen. Bitte beachtet das.

Wenn ein solcher Rentner dann aus finanziellen Gründen seinen wirklich geliebten Hund im TH abgeben will, sollte es eigentlich die erste Info der TH-Leitung sein, dass es staatliche zuschüsse gibt.
Und ich kann mir NICHT vorstellen, daß jemand, der seinen Hund WIRKLICH liebt, dann diese Hilfen nicht doch in Anspruch nimmt. So stolz könnte ich gar nicht sein...


Die Rentner bekommen mit ihrem ersten Rentenbescheid automatisch (aus gutem Grund!) die Info über die Grundsicherung zugeschickt. Ob die Leute im Tierheim über die Grundsicherung informiert sind? :denk:

Ich habe die Erklärung noch nicht gefunden, warum es bei den Rentnern so weit verbreitet ist, dass sie keine Hilfe annehmen können. Ich denke, Stolz ist es nicht.

LG Barbara
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Gelöschter Account

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11

Montag, 13. April 2009, 10:59

Zitat

Original von krinja
Meine jetzt 6-jährige Hündin hat mich aufgrund ihres ungeklärten Humpelns im letzten Jahr mehr als 2000 € gekostet, da habe ich die Spritkosen für die Fahrerei nach Hannover und zu diversen Tierärzten und die Übernachtungskosten in Hannover noch nicht eingerechnet. Nun gut, ich hätte sie humpeln lassen können.

Da sie dich längere Zeit vermutlich nix gekostet hat und es meiner Meinung nach auch mit 345 Euro im Monat möglich ist, im Jahr knapp 1000 Euro anzusparen, wäre das machbar. Notfalls muss man mit dem TA Ratenzahlung aushandeln.

Zitat

Aber was macht man bei Gebärmuttterkrebs oder Magenumdrehung

Man nutzt die OP-Kosten-Versicherung.

Zitat

oder einem Herzfehler oder Diabetes?
LG Barbara

Man verzichtet auf die Urlaubsrücklage und den Urlaub und hat 50 Euro im Monat für dauerhafte Medikationskosten frei.

Gelöschter Account

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12

Montag, 13. April 2009, 11:01

Zitat

Original von krinja
Ich habe die Erklärung noch nicht gefunden, warum es bei den Rentnern so weit verbreitet ist, dass sie keine Hilfe annehmen können. Ich denke, Stolz ist es nicht.

LG Barbara

Ich denke, es ist in hohem Maß die Scheu vor der Bürokratie.
Wenn TH hier Unterstützung anbieten könnten, wäre sicher viel geholfen.

Lieselotte

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13

Montag, 13. April 2009, 11:15

Hundesteuer für zwei große Hunde: 116,- € / Jahr
Hundehaftpflicht: 101,- € / Jahr
Futter ca. 60,- € / Monat
Medikamente: Lisa 60,- € / Monat
Henry 10 € / Monat
Tierarztkosten Impfung/Wurmkur - ca. 100 € / Jahr geschätzt, denn irgend etwas ist immer zusätzlich bei den alten Herrschaften.

(Henrys Untersuchungen wegen des Hautproblems haben letzes Jahr 600/700 € gekostet - hab den genauen Betrag verdrängt)

Laufende Kosten wären das also abgerundet ca. 1800,- €/ Jahr bzw. 150 € / Monat für zwei große Senioren ohne akute Tierarztkosten, wenn ich keinen Rechenfehler gemacht habe.

Unsere Hunde sind übringens lt. Tierheim Hartz IV - Abgabetiere.

Ich finde es müsste mehr Tiertafeln geben und ein Hund sollte für Hartz IV - Empfänger Hundesteuer-befreit sein. Dann wäre sowohl den Menschen als auch den Hunden geholfen.
.Liebe Grüße, Marion

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
Antoine de Saint-Exupéry

14

Montag, 13. April 2009, 13:54

2008 kam bei mir folgendes zusammen für 2 Hunde:

750 € Tierarztkosten (Wurmkur, Impfungen, Herztabletten etc.)

Hundesteuer: 100 €

Haftpflicht: 100 €

Futter mtl. 120 € = 1440 € im Jahr

250 € Zubehör (Leine, Halsband, Friseur, Homöopathie, Spielzeug, Betten usw.)

Und nicht zu vergessen, täglich eine Autofahrt für die Herrschaften an ausgewählte Schnüffelorte ;-) macht im Schnitt 15 km pro Tag... (15km X 0,20€/km*365 Tage = 1095 €....

Ganz schön teuer die beiden ;)

bibi

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15

Montag, 13. April 2009, 16:01

:gruebel: :schreiben1:....ich denke jetzt hab´ ich´s:
Hundesteuer: 76€ (p.J.)
Hundehaftpflicht+OP-Versicherung: 117€ (p.J.)
Futter:(Kaustangen+Leckerli inkl.) 40-50€ (p.M.)= 480-600€ (p.J.)
TA-Besuche: 100€ (p.J.)
Sonstiges: 50€ (p.J.)
( Spielzeug,neue Decke,Kotbeutel,etc.)

Kosten pro Monat : 70-80€ ( aufgerundet)

*Kurz OT-Modus an*:

Zitat

Original von Maren

Zitat

Original von krinja
Ich habe die Erklärung noch nicht gefunden, warum es bei den Rentnern so weit verbreitet ist, dass sie keine Hilfe annehmen können. Ich denke, Stolz ist es nicht.

LG Barbara

Ich denke, es ist in hohem Maß die Scheu vor der Bürokratie.
Wenn TH hier Unterstützung anbieten könnten, wäre sicher viel geholfen.


Also ich kenn mindestens zwei Leute ( die doch etwas jünger sind wie Rentenalter) , so um die 45 J. die freiwillig auf der Strasse leben weil sie par tout nicht vom Staat leben wollen, auch wenn sie dafür Jahre gezahlt haben. Ob man es Stolz oder falchen Stolz nenne will?.....vielleicht eine "beondere" Form der Einstellung!?
*schnell OT-Mosdus aus!*
Liebe Grüße.... Bibi Sonnenschein

16

Montag, 13. April 2009, 16:16

Vergesst Ihr vielleichr hier nicht die Hundehalter die ihr Tier nicht sooooo sehr lieben wie wir hier? Es scheint doch eher so zu sein, wie wenn es viele Leute gibt die als erstes an ihrem Haustier sparen. Vergleich anhand der Leute hier im Forum (o.ä.) finde ich persönlich nicht realistisch.

Und es ist ein Unterschied, ob ich alleinstehender Hartz IV Empfänger bin oder z.B. eine Familie, mit Haus (noch abzubezahlen) und wo jetzt Kurzarbeit, Entlassung oder Kürzungen anstehen.
Reserven sind superschnell aufgebraucht und Hilfe bekommst Du erst wenn Du wirklich alles verloren hast.
Sprich *Privatinsolvenz* - und der Schritt ist dann schon heftig.

Wenn Ihr hier soooo toll planen könnt find ich das super -
leider gibt es viel zu viele die auch geplant haben und denen läuft jetzt alles aus dem Ruder.

bibi

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17

Montag, 13. April 2009, 16:51

Zitat

Original von amigo
Wenn Ihr hier soooo toll planen könnt find ich das super -
leider gibt es viel zu viele die auch geplant haben und denen läuft jetzt alles aus dem Ruder.

Du hast recht man kann und darf nichts verallgemeinern....man kann und darf die Situation eines anderen nicht mit mit der eigenen vergleichen........und jaaaaa....es gibt Leute die "lieben" ihr Tier zwar, doch wenn es drauf ankommt gibt es auch genug, die nicht in der Lage sind auf Sachen zu verzichten, damit das Tier es weiterhin/ wieder gut hat ?(
Also tatsächlich sich selber mehr lieben als ihr Tier ;(

Und jaaaaaaa....auch ich habe schon zwei Mal wieder von ganz unten angefangen, bin jetzt beim dritten Mal und ich habe die Faxen gestrichen dicke, auch von Behörden, aber ich habe meine Tiere IMMER behalten.
Gut, es waren nie mehr wie ein Hund ( meist klein) und zwei Katzen, aber ich hätte sie nieeeee abgegeben!!!!
Ich glaube auch,es ist nicht unbedingt die Frage ob mal planen kann, sondern ob man planen will/möchte!? ( in den Momentan wo es wirklich haarig wird)
Und trotzdem ist mir genauso klar, dass man nie alle über einen Kamm scheren kann!!!!!!! Und jeder seine besonderen Beweggründe hat, Sachen zu tun oder zu unterlassen.
Und auch ich würde heute noch nicht......niemals nie sagen!!!!!!! ?( ;(
Liebe Grüße.... Bibi Sonnenschein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bibi« (13. April 2009, 16:52)


18

Montag, 13. April 2009, 17:49

:D :D :D

Hundesteuer für zwei Hunde 270,- €, bald drei Hunde 459,- €
Versicherung für zwei Hunde ca. 150,- €, drei ?
monatlich 120,- € Hundeschule
Hundefutter ca. 1,5 bis 2 Kilo Fleisch pro Tag ca 1,80-3,00 € zzgl. Knochen ca. 1,00 € pro Tag und Gemüse, Flocken 0,50 € pro Tag, also ca 120 € im Monat.
Leckerchen ca. 30-40 € im Monat (Leberkäse, Käse, Hühnerherzen, Schweineohren, Ziemer ....)
Sprit: keine Ahnung, jeden Monat mindestens 200 km, bis zu 500 km- nehmen wir mal 300 km x 0,20, wären 60 €.
Einmal im Jahr Dorntherapie ca 100 €
Sonstige Tierarztkosten, Gelenkzusatz und Antifloh ca 15 € im Monat.
Hundebücher ca. 30 € im Monat, Zeitungen zum selbigen Thema ca 5,- €
Vorträge und Seminare ca 240 € im Jahr
Spielzeug und so ca 5,- € im Monat
Wäsche und Staubsaugerbeutel lasse ich mal weg, Kudden und diverse Decken für die Hunde auch, und die Hurtta-Regenmäntel, und die unzähligen Geschirre und die Leuchthalsbänder ...

Nun, es ist mein Hobby. Ohne Kaufpreis komme ich locker auf 450-500 € im Monat. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch gerechnet habe.

Kaufpreis: je 270,- € alle zwei Jahre

Die Katzen sind billiger:
pro Tag ca 1 € Futter, Katzenstreu ca 20 € im Monat, Tierarztkosten (incl. Medikamente) ca. 20 € im Monat für das Ömchen
also 70 € im Monat

Kaufpreis je 80 €

Ich gehe für meine Tiere arbeiten :D Und ich lebe über meine Verhältnisse :D
Lesen gefährdet die Dummheit! Der Hund ist der beste Freund des Menschen, der Mensch manchmal sein größter Feind. Wenn das Wissen unzureichend ist, bilden sich Meinungen. (Martin S. Fischer)
Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten. (Dr.Ute Blaschke-Berthold)

Roxana

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19

Montag, 13. April 2009, 18:11

hm - mal sehen:

46 Euro / Jahr Hundesteuer
384 Euro / Jahr Hundefutter (12x Bozita 15 Kilo)
200 Euro / Jahr Hundehaftpflicht + OP-Versicherung
100 Euro / Jahr Impfungen/Wurmkur/Zeckenschutz (geschätzt)
100 Euro / Jahr zusätzlich TA-Besuch

830 Euro / Jahr ohne Extras, macht 69,16 Euro / Monat oder 7 -10 Stunden putzen :D

Die Extras machen den Spass teuer:

183 Euro / Jahr Kauspass (pro Tag ca. 50 Cent)
30 Euro Jahresbeitrag im Hundeverein
100 Euro für neues Halsband/Decken/Leinen und was man sonst meint,
brauchen zu müssen

dazu kommt Geld für Veranstaltungen/Seminare, Literatur, Benzin, Hund kostet im Urlaub extra etc.

Trotzdem ist auch bei der Minimumrechnung noch Einsparpotential. Denn wenns hart auf hart kommt, kann ich meinen Hund auch mit billigerem Trockenfutter füttern.

Für eine Person und einen Hund geht das ganz gut und ich denke, da ist Marens Beispielrechnung nicht verkehrt. Für eine Familie wirds eng.

Andererseits ist es leider tatsächlich so, dass es Berufe gibt, da arbeiten die Leute 40 Stunden und mehr in der Woche und haben hinterher nicht mal den Harz IV Satz raus.

Und ganz großes Pech natürlich für Leute, die immer hart geschuftet haben, das Häuslein fast abgezahlt ist und dann Arbeitslosigkeit droht.
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20

Montag, 13. April 2009, 18:18

Zitat

Original von Roxana
46 Euro / Jahr Hundesteuer

8o....ich kommm wos Du wohnst !!!!!! :ohnmacht:
Liebe Grüße.... Bibi Sonnenschein